Ambulante
Pflege Angeln
Diakonisches Sozialzentrum gemeinnützige GmbH
(Firmensitz)
Standort
Kappeln
Tel.: 04642 / 921 33 90
Standort
Satrup
Tel.: 04633 / 96 72 90
Standort
Süderbrarup
Tel.: 04641 / 933 022
E-Mail:
info(at)ap-angeln.de
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So lautete das Thema der Fortbildungsveranstaltung für Ärzte und Pflegeberufe zu der die DIAKO-Klinik für Psychiatrie und Psychosomatik im Verbund der DIAKO gemeinsam mit den Fachkliniken Nordfriesland und dem Suchthilfezentrum Schleswig am 30.11.2011 einlud.
„Innovative Behandlungsansätze sind vonnöten, denn die Bedeutung psychiatrischer Erkrankungen im Alter nimmt zu und stellt uns vor besondere Herausforderungen“ erläuterte Dr. Frank Helmig, der kürzlich zum Chefarzt der DIAKO-Klinik für Psychiatrie und Psychosomatik berufen wurde und zu dieser Veranstaltung etwa 40 wissensdurstige Fachleute begrüßte.
Zu viele, zu oft, zu lange“, so fasste Dr. Christoph Mai, Chefarzt der Fachkliniken Nordfriesland, die häufig zu reichliche Versorgung älterer Menschen mit Medikamenten und vor allem mit Psychopharmaka in seinem Vortrag zusammen. So erhielten fast 30% der über 65-jährigen mehr als fünf Medikamente gleichzeitig, dies hätten Studien ergeben. „Probleme bereiten dabei vor allem unübersehbare Wechselwirkungen“, erklärte der Experte. Gleichzeitig biete eine neue Leitlinie zur Behandlung der Demenz auch vielerlei Chancen, das Wohlbefinden alter Menschen mit dieser Störung zu verbessern. Die Leitlinie befinde sich derzeit in der Umsetzungsphase.
Menschen mit Demenz ihre Erinnerungen so gut es geht bewahren, das ist das Ziel des Projektes „Demenzwagen“ von Adriane Bohnsack, Krankenschwester, und Margit Ritschel, Altenpflegerin. „Die Erinnerungen an Sachen aus der Kindheit sind oft noch vorhanden und besonders Menschen mit Demenz haben große Freude daran“ beschreiben die beiden Mitarbeiterinnen der DIAKO-Klinik für Psychiatrie und Psychosomatik, die in mühevoller Kleinarbeit den „Demenzwagen“, einen antiken Sekretär, mit vielerlei Dingen aus alter Zeit gefüllt haben.
Dass die Behandlung älterer bis hochbetagter Menschen mit Suchtproblemen durchaus möglich und häufig erfolgreich sei, beschrieb Dr. Dieter Geyer, Gastredner aus der Fachklinik Fredeburg, an vielen Beispielen aus seiner Praxis. „Die Erfolgsquote der Suchttherapie älterer Menschen, ist viel höher als bei jungen Erwachsenen, die Rückfallgefahr geringer und der Gewinn an Lebensqualität besser“ stimmten Hans-Wilhelm Nielsen und Silke Willer vom Suchthilfezentrum Schleswig zu. Nach seiner Einschätzung sind 6-8% der Menschen über 60 Jahren von Alkoholmissbrauch oder gar Abhängigkeit betroffen und rund eine Mio. älterer Menschen nehmen suchtgefährdende Psychopharmaka ein. Das Suchthilfezentrum hat sich deswegen erfolgreich für ein vom Bund gefördertes Modellprojekt „Psychosoziales Netzwerk Sucht im Alter“ beworben. An dem einrichtungsübergreifenden Projekt sind auch die Ambulante Pflege Angeln (APA) und die DIAKO- Soziale Einrichtungen (DSG) beteiligt.
Die Fachvorträge finden Sie hier:
Psychopharmaka im Alter von Dr. med. Christoph Mai
Bundesmodellprojekt Psychosoziales Netzwerk "Sucht im Alter" von Hans-Wilhelm Nielsen
Sucht im Alter - Auswirkungen im Pflegealltag von Maria Schütt
Am 18.07.2011 fand bei uns eine Überprüfung der Pflegequalität durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) statt. Unsere hohe Qualität spiegelt sich auch in der erhaltenen Gesamtnote "sehr gut" (1,4) wieder. Das Gesamtergebnis und weitere Details finden Sie hier.

Im APA-Team Satrup der Ambulanten Pflege Angeln gibt es eine Veränderung: Schwester Anja Mordhorst, die vielen Menschen aus Satrup in den letzten zwei Jahren mit kompetenter Beratung in Sachen Pflege zur Seite gestanden hat, gibt die Teamleitung an den Altenpfleger Jörg Gerber ab. Schwester Anja möchte zukünftig wieder ausschließlich in der Pflege tätig sein und damit auch weiterhin mit ihrer umsichtigen und freundlichen Art der Ambulanten Pflege Angeln zur Verfügung stehen. Darüber freut sich nicht nur die Geschäftsführerin Diakonisse S. Maria Schütt sondern auch das gesamte Pflegeteam. Alle bedanken sich bei Schwester Anja für ihren Einsatz als Teamleitung und wünschen ihr weiterhin viel Freude bei der Ambulanten Pflege Angeln.
Ab 01. April 2011 übernimmt der examinierte Altenpfleger Jörg Gerber die Teamleitung in Satrup bei der Ambulanten Pflege Angeln. Herr Gerber stammt aus Gelting, hat nach Jahren in einer kaufmännischen Tätigkeit seine wahre Berufung erkannt und in der Diako Flensburg drei Jahre Altenpflegeausbildung absolviert. Nach 11 Jahren Berufserfahrung in einem Pflegeheim bei Gelting wechselt er jetzt in die ambulante Pflege: „Mich interessieren die Menschen in ihrem persönlichem Umfeld. Ich möchte sie unterstützen, ein selbst bestimmtes Leben zu führen.“ Die Pflegedienstleitung, Frau Mona Timm, betont: „Herr Gerber bringt wertvolle Erfahrungen im Pflegesektor und für das Team Satrup mit. Neben einer Weiterbildung als Wundexperte ICW verfügt Herr Gerber auch über große Erfahrungen als Sicherheitsbeauftragter und Brandschutzhelfer. Dieses Wissen werden wir nicht nur unseren Mitarbeitenden sondern auch unseren Kunden zukommen lassen.“ Herr Gerber wohnt in Gelting, ist verheiratet und hat zwei Kinder. In seiner Freizeit engagiert er sich als Löschmeister in der Feuerwehr und hält sich fit mit Sport und Gartenarbeit.
„Mit Herrn Gerber haben wir genau die richtige Persönlichkeit gefunden, um die wichtigen Aufgaben, die auf die Ambulante Pflege Angeln warten, umzusetzen und neue Angebote zu entwickeln“, ergänzt Frau Schütt. Es sei – so führt sie fort - die Aufgabe der Ambulanten Pflege Angeln als gemeinsame diakonische Einrichtung der Diako und des Kirchenkreises den Menschen der Region mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Dazu sei einerseits ein großer Verbund nötig, so wie ihn APA bieten kann, andererseits zählt für die Menschen besonders die regionale Anbindung. Beides bietet die Ambulante Pflege Angeln.
Am 19./20.05.2010 fand bei uns eine Überprüfung der Pflegequalität durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) statt. Unsere hohe Qualität spiegelt sich auch in der erhaltenen Gesamtnote "sehr gut" (1,4) wieder. Das Gesamtergebnis und weitere Details finden Sie hier.

wichtige Hinweise für die Mitarbeiter, welche Regeln dabei zu beachten sind. Viele Fragen und Beispiele zeigten das große Interesse bei den Mitarbeitern, die die Thematik täglich bei den betreuten Pflegekunden erleben.




Regelmäßige Fortbildungen sind bei der Ambulanten Pflege Angeln ein "Muß". Bei dieser Schulung wird das Bewußtsein der Mitarbeitern geschult, damit sie einen zusätzlichen Hilfebedarf unserer Pflegekunden besser erkennen und kommunizieren können.
Regelmäßige Fortbildungen sind ein fester Bestandteil des Qualitätsmanagements der APA und werden von allen Mitarbeitenden gerne wahrgenommen.
Das bundesweit einmalige Projekt "Arbeit und Pflege" startete zunächst in Flensburg.
Wir sind der zweite ArbeitundPflege - PartnerPflegedienst in Schleswig-Holstein, da die Ambulante Pflege Angeln die hohen qualitativen Anforderungen der Projektinitiatoren von System & Praxis Andreas Heiber und Gerd Nett erfüllt.
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